TRAIL-RIDE Touren



Lomo Negro

Nach einem kurzen Shuttle erreichen wir den Startpunkt La Llania. Auf Lavatrails geht es In Richtung Malpaso dem mit 1501m höchsten Berg El Hierros. Oben angekommen fahren wir westwärts auf dem Kamm wo ein Fotospot den nächsten jagt. Endlos lang zieht sich der Trail auf dem Kamm bis nach La llania
Auffahrt zum Malpaso zum Mirador Bascos. Im Dezember 2015 ist ein Stück des Miradors abgebrochen und in die Tiefe gestürzt. Die darunter liegende Strasse war darauf hin für Monate gesperrt bis der Fels weitgehend  gesichert war. Bei schlechtem Wetter jedoch drohen jeder Zeit weitere Flesbrocken in die Tiefe zu stürzten weshalb wir die Tour bei Regen oder Sturm NICHT anbieten.  Unser nächster Trail führt uns zum Wahrzeichen El Hierros den „El Sabinar“ Das raue Klima hier oben hat die uralten Wachholder Bäume geformt und sie in einer einzigartigen waagrechten Form wachsen lassen. Am Sabinar angelangt machen wir Rast und genießen den Ausblick und die Landschaft. Weiter geht es auf Lava-Trails in Richtung Lomo Negro. Die messerscharfen Lavasteine erfordern höchste Konzentration. Jeder kleine Fehler wird hier schmerzhaft bestraft. Immer weiter den Atlantik im Blick zieht sich der Trail in menschenleeres Gebiet bergab. Kurz nach dem Mirador Lomo Negro erreichen wir wieder festen Boden unter den Reifen. Die besonders Taffen unter euch können die letzten Meter auf Asphalt rollen. Sofern es der Wellengang zulässt machen wir noch einen Abstecher zum Playa Verodal. Von hier geht es entlang der Küste zurück in den Golfo. Am Pozo de Salud ist die Möglichkeit für eine Einkehr um sich für den Endspurt zu stärken. Ein letzter Uphill - dann geht es auf der Kanalpiste fast flach zurück zur Bikestation in La Frontera wo ein frisches Cerveza auf uns wartet.

ca. 450Hm und 38Km, Kondition und Fahrtechnik mittel - Preis: 90,- Euro inkl Canyon Leihfully



La Caleta- Charco Azul

Unser erster Shuttle bringt uns am heutigen Tag nach La Llania. Zum Aufwärmen drehen wir eine kleine Runde im Märchenwald in La Llania. Flowige Trails meiseln uns schon am Morgen ein fettes Grinsen ins Gesicht. Nach dem "Trailfeuerwerk" müssen wir die ersten Hoehenmeter des heutigen Tag erklimmen. Der Aufstieg führt uns zur Abbruchkannte des Golfo-Tals. Von hier aus fahren wir auf einem Hammertrail entlang des Abgrundes bis zum Mirador Jinama. Nach einer kurzem Fotostop geht es weiter auf die Hochebene „Meseta de Nisdafe“ Diese fuer die Kanaren einmalige Landschaft erinnert durch ihre mit ihren Steinmauern begrenzten Viehweiden stark an Schottland. Auch das Wetter ist hier schon einmal etwas rauer ;) Die Meseta durchquert, geht es weiter nach Ventejis. Eine kurze steile Rampe bringt uns zum höchsten Punkt dieses Gebiets. Entlang eines Bergkamms geht es auf einem Mega Flowigen Trail in Richtung Inselhauptstadt Valverde welche wir ebenfalls Grossteil auf Trails durchqueren. Der letzte Abschnitt der ersten Abfahrt führt uns über uralte Camino Reales hinab zum Küstendorf La Caleta. Auf diesen Pfaden sind wir um jeden Zentimeter Federweg dankbar.
Pause mit Einkehr in La Caleta, Bademöglichkeit :-)
Nach der Pause holt uns unser Taxifahrer Gustavo ab und bringt uns bequem mit dem Shuttlebus wieder zum Cruz de los Reyes zur 2. Abfahrt des Tages. Zuerst treten wir ein paar Meter bergauf zum Malpaso. Über den Jaranita-Trail geht es bergab in Richtung Hoya del Pino wo wir einen erstklassigen Spitzkehren-Trail vorfinden. Wer in der Lage ist das Hinterrad (kontrolliert) zu versetzten wird auf diesem Highlight eine Menge Spass haben. Nach gefühlten 1000 Spitzkehren wird’s wieder flowig, episch zieht sich der Trail durch den herrlichen Lorbeerwald. Auf einer Höhe von 600 Meter verlassen wir den Dschungel und wir kommen in die Weinanbau Region. Ab hier wird’s wieder etwas ruppiger, die verblockten Trails verlangen noch mal alles von uns und unserem Material. In Los Llanios hat der Spass ein Ende. Die letzten Meter zurück zur Bikestation geht es bequem auf Piste. Zum Abschluss gibt’s ein kühles blondes :-)

ca.350Hm und 30Km, Kondition leicht, Fahrtechnik schwer - Preis 120,- Euro  inkl Canyon Leihfully


Charco Manso-Tamaduste

Shuttle zum Startpunkt La Llania. Gleich zu Beginn geht es wenige Meter steil bergan zum Mirador La Llania. Nachdem wir unsere Schoner angelegt haben cruisen wir durch den mit Farnen und Flechten durchzogenen Urwald. Weiter geht’s über den Camino de la Virgen zum Bergdorf San Andres. Weiter fahren wir auf herrlichen Caminos in Richtung Gurazoca wo wir eine  kurze Rast machen. Anschiessend geht’s weiter abwärts auf Singletrails in Richtung Charco Manso. Kanarentypische Lavatrails führen uns hinab zur  Charco Manso (zahme Bucht) die ihrem Namen nur selten Ehre macht. Meterhohe Brecher laden nicht wirklich zum Baden ein.
Hier lohnt es sich die Schoner abzuziehen, es folgt ein 350 Meter upphill zum wundershönen Bergdorf Echedo. Vorbei an Weinbergen führt uns ein Trail zum Zielort der heutigen Tour Tamaduste. Highlight der letzten Passage ist ein Vulkan-Trail mit tiefem groben bis ultra feinem Schotter und Sand. Das Wort Trailsurfen ist hier zutreffend aber wenn man sich erst einmal an den Untergrund gewöhnt macht das surfen mega Spass. Die letzten Trailmeter nach Tamaduste wird es noch einmal technisch. Verblockt und mit Spitzkehren gespickt kommen wir unserem Ziel immer näher. Direkt auf Meeresniveau spuckt uns der Trail letztendlich aus und wir stürzen uns (ohne Bike) in die Fluten des Atlantiks. Nach dem Bad holt uns Gustavo ab und wir fahren mit dem Bus zurück nach Frontera.

ca.550Hm und 35Km, Kondition mittel, Fahrtechnik mittel bis schwer - Preis: 99,- Euro  inkl Canyon Leihfully




Tacoron-Frontera

Shuttle mit dem Taxi-Express von Gustavo nach La Llania. Heute geht es auf den Spuren des Magma Bikemarathons in Richtung Süden der Insel. Durch den  Spuky-Wald von Llania fahren wir abwärts in Richtung El Pinar. Der Magma Bike-Trail ist der Hammer, egal ob Freerider oder Einsteiger dieses Trail Sahnestück ist für JEDEN Biker ein MUSS. Hammer flowige Anlieger ziehen sich endlos bergab. Der Boden ist bedeckt von Kiefernadeln (Pinoches) welche bei Nässe recht griffig sind jedoch bei Trockenheit uns schnell auf den Boden der Tatsachen holen ;). An dem Picknickplatz Hoya de Morcilla gibt einen leckeren Cafe con leche. Weiter geht es durch den Pinienwald bis wir in die Agrarzone  erreichen. Anfangs noch durch Mandelhaine stossen wir weiter unten auf das Weinanbau Gebiet von El Pinar. Von nun an ändert sich die Landschaft vollkommen, im trockenen Süden gibt es außer Sukkulenten und Kakteen nicht viel Bewuchs. Feigenbäume laden zum "Stehlen" ein :) - Weiter unten wird der Untergrund immer loser, von feinem Sand bist Schotter mit Medizinball grossen Steinen ist alles dabei. Kurz vor Ende der ersten Abfahrt erhaschen wir den ersten Blick zur Badebucht Tacoron. Unserer Meinung nach die mit Abstand schönste Badebucht El Hierros. Unten angekommen erfrischen wir uns in den Fluten des Atlaniks und nehmen ein paar Tappas in der Strandbar.
Es wird uns schwer fallen von hier weiter zu ziehen doch unser Taxifahrer Gustavo kennt kein Erbarmen. Jetzt kommt sein Teil der Tour. Er bringt uns wieder hoch nach la Llania.
Die 2. Abfahrt des Tages führt uns über den Camino San Salvador abwärts in den Golfo. Anfangs noch in dichtem Urwald kommen wir bald in offenes Gelände. Je nach Kraft und Fahrkönnen gibt es hier unzählige Varianten zurück zur Bikestation. Sicher ist nur dass unten das verdiente Aprés-Bier wartet.

ca.200Hm und 30Km, Kondition leicht, Fahrtechnik mittel bis schwer - Preis: 120,- Euro  inkl Canyon Leihfully